Wohngemeinschaft

Gemeinschaft rund um die Uhr. Schön - aber manchmal auch ganz schön anstrengend.

Hier kann sich niemand verkriechen oder machen, was er will. In der WG lernt jeder Konflikte auszutragen, Krisen gemeinsam mit anderen zu bewältigen, miteinander zu reden, zu arbeiten und zu lachen. Das Leben derer, die schon länger dort sind, ermutigt die Neuen durchzuhalten.

 
Wo Menschen zusammen leben, ist es immer notwendig, dass eine gemeinsame Ordnung den Umgang miteinander regelt. Das vermeidet unnötigen Streit. Wer vielleicht jahrelang von Suchtmitteln abhängig war, schlechte Freunde hatte oder seine Freiheit missbrauchte, der braucht wirklich Abstinenz: von Drogen, anderen Suchtmitteln, alten Freunden, Diskotheken, Computerspielen,.... Wer will, stellt dabei fest: Das Leben kann auch ohne all diese Dinge schön sein. Diese Hausordnung soll dich also nicht einsperren, sondern für alle Bewohner Schutz und Hilfe sein.
 
1. Du wohnst in der Regel in einem Zweibettzimmer. Dein Zimmerkollege ist dabei entweder ein Mitarbeiter oder jemand, der schon länger in der WG lebt und sich bereits positiv entwickelt hat. Dein Zimmer ist in Ordnung zu halten. Die Einrichtung darf nicht ohne Zustimmung der Hauseltern verändert werden.
2. Jeder neue Bewohner hat in den ersten Monaten eine Kontaktsperre. Das bedeutet, dass du keine Kontakte außerhalb der Gefährdetenhilfe zu alten Freunden, deiner Familie, …. haben kannst – weder schriftlich noch telefonisch. Das hilft dir, dich in die neue Gemeinschaft einzuleben und dich auf deine eigenen Probleme vor Ort zu konzentrieren. Deiner Familie geben wir, wenn das gewünscht ist, eine Information über deine Entwicklung.
 
3. Du nimmst an allen gemeinsamen Veranstaltungen wie Sport, Gottesdienste, Freizeitgestaltung, teil. Das hilft dir, dich zu integrieren und neue Menschen kennen zu lernen.
 
4. TV, Radio, MP3 Player, Handy, Computer und andere Multimediageräte darfst du nicht mitbringen.
 
5. Postzustellungen können bei Verdacht nach Absprache mit dir und in deinem Beisein überprüft werden. So wollen wir sicherstellen, dass keine Suchtmittel eingeschleust werden.
 
6. An allgemeinen Aufgaben im Haus (Spülen, Putzen, Gartenpflege,...) wirst du beteiligt.
 
7. Wir verwalten dein Geld und helfen dir, deine finanziellen Dinge zu regeln. Dazu gehört auch die Beantragung von staatlichen Leistungen oder die Regulierung von Schulden.
 
8. Gegenstände, die dem kriminellen Milieu oder der Drogenszene zuzurechnen sind, dürfen nicht mitgebracht werden.
 
9. Der Umgang mit abhängigkeitsbildenden Stoffen wie Drogen, Alkohol oder Nikotin ist verboten.
 
10. Wir erwarten von dir, dass du bereit bist, dich den allgemeinen Regeln entsprechend zu verhalten und Korrektur anzunehmen. Bei schwerwiegenden Verstößen (z.B. Ausübung von Gewalt) kann es sein, dass du die Wohngemeinschaft verlassen musst.
 
11. Du kannst die Wohngemeinschaft jederzeit auf eigenen Wunsch verlassen. Wir wünschen uns, dass du hier erste Schritte in ein neues Leben gehen kannst. Dabei wollen wir dir, soweit wir das können, sehr gerne helfen.

© 2020 by CGH-SAARPFALZ.DE

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